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Da nun die Zeit gekommen ist, in der die Meisten ihre guten Vorsätze bereits von alleine aufgegeben haben, kann ich den folgenden Text posten, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.
Der Beitrag hat mir dieses gut riechende Päckchen Tabak eingebracht. Denn ich hatte eine frühe Version an Deutschlands größten Tabakhersteller geschickt.
Mein erster Lohn für das Schreiben.

pfeife

Guter Vorsatz: Rauchen!

Schon aufgegeben?
Gute Vorsätze verderben einem gleich die Freude am neuen Jahr – keine Süßigkeiten, weniger Alkohol und der Dauerbrenner: Mit dem Rauchen aufhören. Dabei ist es Unsinn sich etwas vorzunehmen, das einem grundsätzlich widerstrebt. So ist Frust vorprogrammiert: Entweder, weil man wiedereinmal nicht durchgehalten hat oder weil man sich permanent seine Freuden versagen muss. Die Meisten weichen ohnehin nur auf andere Laster aus, z. B. auf Kaffee und Süßes statt Alkohol.
Jedes neue Jahr ist ein Stück Zukunft, ein Schritt hin zu einem Ziel, das wir selbst bestimmen können. Es ist wichtig ein Bild von diesem Ziel zu haben und sich etwas vorzunehmen, das diese Vision näher bringt.
In meiner Zukunftsfantasie sitze ich gemütlich im Ohrensessel. Bin umgeben von langen Bücherregalen und durchs Fenster sehe ich Kinder, die auf einem See Schlittschuh laufen. Ich entzünde ein Streichholz und ziehe vorsichtig an meiner Pfeife. Es duftet nach Vanille. Dichter Rauch füllt meinen Mund und gleitet mit einem sanften Ausatmen in den Raum.
Das hat Stil. Deshalb will ich dieses Jahr, mit dem Rauchen anfangen. Nicht um auf dem Weg zur Bahn schnell eine Kippe durchzuziehen, sondern um entspannt zu genießen und zu spüren, dass ich auf dem Weg in eine schöne Zukunft bin.

 
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