Und worum geht’s in deinem Buch?

Schockstarre. Wie soll ich das erklären? Das ist so komplex. Ich mein‘. Es geht da um so einen Typen, der verdallert den ganzen Tag seine Zeit, weil er nicht arbeiten will. Also er muss auch nicht, weil, er hat viel Geld. Beziehungsweise hatte er das Mal. Weil, der hatte mal ne Band aber der Songwriter ist gestorben und nun ist er deswegen Solo. Also ziemlich lange schon. Aber in zwischen ist der weltberühmt. …

Ein potenzieller Verleger hätte sich inzwischen mit einer höflichen Ausrede verabschiedet, den Aktenkoffer zugeklappt und wäre schleunigst davon gestürmt. Aber mein netter Bekannter strengt sich noch immer mächtig an, sein Gähnen zu unterdrücken.

Bloß gut, dass man Bekannte hat, mit denen man das Pitching üben kann.

So nennt man nämlich die Technik, die man beherrschen sollte, um sein Werk mit wenigen Worten schmackhaft zu machen. Dabei geht es einzig darum Interesse zu wecken, ohne die komplette Geschichte zusammenzufassen. Dies ist sehr wichtig um potenzielle Kunden, wie Literaturagenten und Verlage auf sein Buch aufmerksam zu machen, und es zeigt, dass der Autor tatsächlich rüberbringen kann, was an seinem Projekt spannend ist. Daher sollte der Pitch schon vor dem Schreiben feststehen.

Ob mir das gelingt, könnt ihr selbst beurteilen. Hier ist der Pitch meines Romanes:

Ein abgetakelter Rockstar hat genug von seinem Leben. Keiner mag seine neuen Platten, nicht einmal er selbst. Er ist pleite und die Medien machen ihn zur Witzfigur. Da bekommt er das Angebot ein neues komfortableres Leben zu beginnen.

Doch zuvor muss er sterben – rein offiziell.

Würdest Du mehr wissen wollen?

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