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Mein Hauptcharakter ist drogenabhängig! Wie geht man mit so etwas um?

Wenn ich morgens gähnend meine Tasse Kaffee schlürfe, um in die Gänge zu kommen, pennt James Elliot noch, weil er abends zu viel Speed und Whisky konsumiert hat.

Wenn ich später noch ein Tässchen Espresso kippe, um mein Hirn zu stimulieren, schnupft James Kokain. Und um nach einem Tag harter Arbeit runter zu kommen, ploppt bei mir der Bierkorken und James genehmigt sich einen Joint; an hohen Feiertagen auch mal eine Prise Heroin.

Heroinflasche

Koks, Heroin, Speed und THC.

Hast Du das schon mal genommen? Woher willst dann Du wissen, wie sich das anfühlt?

Nun, man hat eine gewisse Lebenserfahrung. Manche Dinge bin ich allerdings froh, nicht mitgenommen zu haben.

Wieso ich mir trotzdem erlaube, über so einen Menschen zu schreiben?

Ganz einfach: Autoren sind die klügsten Menschen der Welt. Denn wir haben viel Zeit und Wikipedia. Die Menge an Hintergrundinformationen, die man dank Internet recherchieren kann, ist schier unglaublich. Alles, was es braucht, ist eine geschickte Synthese der eigenen Erfahrungen mit dem angelesenen Stoff.

Wie sich Entzug anfühlt, weiß ich, wenn ich mal ein Wochenende keinen Kaffee trinke.

Was eine Überdosis ist, wird sofort klar, wenn man mal fünf Tassen Kaffee hintereinander trinkt.

Man muss es nur ein bisschen übertreiben. Und falls meine Darstellung daneben liegt, wer würde das schon erkennen?

So kifft, kokst und snifft sich James fröhlich von Szene zu Szene. Schon über 50 Seiten.

Wenn’s so weiter läuft, knack ich die 60 nächste Woche!

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