Lesung der Finalisten des Literaturwettbewerbs Dresdner Miniaturen

Krank und nur unter massivem Drogeneinsatz habe ich es auf die Bühne geschafft. Mit Herzrasen und Temperaturschwankungen, die wohl nicht nur auf das Amphetamin zurückzuführen waren, habe ich meine Texte verlesen und wäre in der Sekunde bevor die Namen der Gewinner genannt wurden, beinahe in Ohnmacht gefallen vor Spannung.

Zuerst war ich traurig, weil nicht ich es war, sondern Willi Hetze, der die Jury mit seinem sehr schönen künstlerischen Theatertext überzeugt hatte. Als ich dann aber meinen Namen hörte und begriff, dass ich den mit 600 € dotierten Publikumspreis gewonnen hatte, war ich verdattert aber auch sehr glücklich.

Schon erstaunlich zu welchen Leistungen einen Aspirin Complex befähigt, wenn man doch siechend im Bett liegen müsste. Ein hoch auf die Pharmaindustrie. Und einen ganz lieben Dank an die vielen Freunde im Publikum.

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